Das Handelskammerjournal

Ihr Fachjournal für den grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr Deutschland, Schweiz, Liechtenstein. Renommierte Expertinnen und Experten aus der Praxis informieren Sie über spezifischen Rechts- und Steuerfragen sowie Fragen zum Markteintritt und Marktausbau in Deutschland, in der Schweiz oder in Liechtenstein.


5. Mär 2019 Recht & Steuern

Teil 1: Nutzung Schweizer Firmenwagen in Deutschland – Vorsicht vor Stolperfallen

Unternehmen stellen vor allem Vertriebsmitarbeitern regelmäßig Firmenwagen zur Verfügung. Problematisch wird diese Praxis bei vorwiegend im Ausland tätigen Mitarbeitern, sofern dort keine Betriebsstätte unterhalten wird. Sind diese Mitarbeiter in Deutschland wohnhaft und auch dort für Ihren Schweizer Arbeitgeber tätig, wird das Fahrzeug vorwiegend dort genutzt. Hier ergeben sich verschiedene zoll- und steuerrechtliche Fragestellungen, die in der Praxis häufig übersehen werden. Bleiben gesetzliche Vorschriften unbeachtet, drohen unangenehme Folgen.
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26. Feb 2019 Recht & Steuern

Teil 1: Strafrechtliche Risiken für Schweizer und Deutsche Unternehmen im Zollbereich

Mit dem seit 01.05.2016 anwendbaren Unionszollkodex (UZK) hat sich der Kreis der potentiellen Zollschuldner erweitert. Auch derjenige ausländische Akteur, der falsche zollrelevante Angaben macht oder Unterlagen erstellt, kann sich in Deutschland wegen Einfuhrabgabenhinterziehung gemäss § 370 Abgabenordnung (AO) strafbar machen. Ebenso derjenige, der nicht deutsche oder europäische Einfuhrabgaben hinterzieht, sondern die bestimmter verbundener Staaten, beispielsweise der Schweiz. Die Amtshilfe zwischen den beiden Ländern scheint auf diesem Gebiet gut zu funktionieren.
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20. Feb 2019 Recht & Steuern

Aktuelle Änderungen bei der Schweizer MwSt für ausländische Versandhändler - Was ist zu tun?

Seit dem 01.01.2019 werden ausländische Unternehmen in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig, wenn sie Umsätze über CHF 100'000 aus Kleinsendungen in der Schweiz erzielen. Kleinsendungen sind dabei solche Lieferungen, bei denen der Einfuhrsteuerbetrag nicht mehr als CHF 5 beträgt. Den Unternehmen wird dringend geraten, ihre Geschäftsvorfälle auf diese Gesetzesänderungen hin zu überprüfen und zu klären, ob und wieweit sie aufgrund der Neuregelungen in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig geworden sind.
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8. Feb 2019 Wirtschaft

Institutionelles Rahmenabkommen Schweiz/EU: Auswirkung auf die zukünftigen, wirtschaftlichen Beziehungen Deutschland - Schweiz

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) werden u.a. durch die «Bilateralen Abkommen» geregelt, ein Vertragsnetz mit 120 einzelnen Abkommen. Um eine einheitlichere und effizientere Anwendung bestehender und zukünftiger Abkommen zu gewährleisten, haben die Schweiz und die EU über ein institutionelles Abkommen (InstA) verhandelt. Es bietet die Chance, den wichtigen bilateralen Weg auf eine langfristige tragfähige Basis zu stellen, sichert den Zugang zum EU-Binnenmarkt und schafft Rechtssicherheit. Am 23. November 2018 wurden die Verhandlungen abgeschlossen und am 7. Dezember 2018 entschied der Bundesrat in der Schweiz Konsultationen über den Textentwurf einzuleiten.
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6. Feb 2019 Recht & Steuern

Teil 1: Tücken im Schweizer Erbrecht – Auch für deutsche Staatsangehörige

In der Schweiz lebten im Juni 2018 307'082 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Einige davon sind Doppelbürger, andere sind mit einem Schweizer Staatsangehörigen verheiratet. Zahlreiche deutsche Staatsangehörige besitzen in der Schweiz auch ein Unternehmen. Durch den im Berufs- und auch im Privatleben immer stärker werdenden internationalen Bezug werden auch Erbfälle stetig komplexer. Dieser Beitrag erklärt wichtige Aspekte und Stolpersteine eines Unternehmer Erbfalls in der Schweiz mit deutschem Auslandbezug anhand eines modellhaften Beispiels.  
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1. Feb 2019 Wirtschaft

Sicherheit auf Geschäftsreisen im Ausland

Auf Geschäftsreise im Ausland sind Sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer von Spionage zu werden. Insbesondere Ihre elektronischen Geräte und die darauf gespeicherten Daten können das Interesse eines Konkurrenten oder eines ausländischen Nachrichtendienstes wecken. Ein ausländischer Nachrichtendienst oder Konkurrent kann Sie persönlich, wegen Ihrer Tätigkeit, Ihres Know-hows oder der Informationen und Daten, die Sie mit sich führen, zum Ziel machen. Einige Staaten überwachen aktiv den Internetverkehr, die Telekommunikation und die Postwege; hier wird Gepäck durchsucht und werden elektronische Geräte und Datenträger von Reisenden manipuliert. Manche sind dazu bereit, kompromittierende Situationen zu schaffen, Verkehrsunfälle zu fingieren oder die Ausreise zu verhindern, um so die Zielperson zur Herausgabe von vertraulichen Informationen zu zwingen oder diese sogar als Informant zu rekrutieren. In bestimmten Staaten sammeln die Behörden Informationen bereits vor Ihrer Ankunft, etwa durch Recherchen in den sozialen Netzwerken wie Linkedin oder Facebook. In einem Visumsantrag kann ein ausländischer Nachrichtendienst feststellen, ob Sie ein interessantes Ziel sind. Insbesondere Antworten auf Fragen zur beruflichen Tätigkeit enthüllen Details über Ihre Person.
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24. Jan 2019 Firmenportrait

Das wertvolle Wort der Unternehmer

Während dieser Tage die Staatschefs und Konzernbosse am WEF in Davos über Globalisierung und Nachhaltigkeit diskutieren, vermisse ich die Unternehmerinnen und Unternehmer, jene, deren klein- und mittelständische Firma in den meisten Ländern der Welt den grössten Teil der Wirtschaft und damit der Arbeitsplätze stellen. Dabei gäbe es gute Gründe, ihnen das Wort zu geben.
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15. Jan 2019 Recht & Steuern

Gründung Kapitalgesellschaft in Deutschland

Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Kapitalgesellschaften mit Sitz in der Schweiz gründen zunehmend in Deutschland Kapitalgesellschaften, insbesondere Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), mitunter auch Aktiengesellschaften (AG). Wiewohl es auch in der Schweiz die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und der Aktiengesellschaft (AG) gibt, gibt es gewisse rechtliche Unterschiede, welche für den Gründer aus der Schweiz interessant bzw. beachtenswert sind. Aus der Praxis der Gründung deutscher Kapitalgesellschaften durch Schweizer nachfolgende deshalb einige Hinweise und Ratschläge.  
OECD 2:2 entwurf

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