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5. Dez 2018, Wirtschaft | Innovation

Ein echter Mehrwert für Patienten mit chronischen Wunden

B. Braun Medical AG B. Braun Medical AG freut sich sehr, dass mit der Produkterweiterung der Prontosan®-Reihe der Anerkennungspreis der IHZ gewonnen werden konnte. Stand man doch vor einigen Herausforderungen, nachdem das Anforderungsprofil für das Produkt klar war. Heute ist das Produkt und die ganze Produktreihe nicht mehr wegzudenken. Patienten dürfen sich auch künftig auf Innovationen des Unternehmens freuen, da dieses in Deutschland ein Innovationslabor eröffnet hat.
B. Braun ist bereits seit 2005 mit der Prontosan® -Wundspüllösung und einem eher dünnflüssigen Gel für tiefe Wunden auf dem Markt. Die Projektidee für die Erweiterung des Portfolios mit dem Wund Gel X entstand 2008. Es sollte ein Produkt entwickelt werden, welches insbesondere für Brandwunden, oberflächliche Wunden wie auch in Kombination mit der Spüllösung eingesetzt werden kann. Die Anforderungen waren klar: Das Produkt musste transparent sein – ein klarer Wettbewerbsvorteil – und es sollte sterilisierbar sein. Eine grosse Herausforderung für die Entwicklung. Die Machbarkeit und Konzeption fanden im folgenden Jahr statt und anschliessend wurde die eigentliche Entwicklung in Angriff genommen – bis hin zur Prozessvalidierung und Registrierung. Im April 2011 wurde das Produkt schliesslich lanciert. Diese Entwicklungszyklen sind ganz normal für Medizinprodukte der Klasse III, da diesen ein höheres Risiko beigemessen wird und diese daher ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen müssen. Wir haben in Sempach ein Center of Excellence für Infektionsprävention der globalen B. Braun Organisation. Dies bedeutet, dass sich vom Einkauf über Entwicklung, globale Vermarktung und Produktion alles unter einem Dach befindet. Dabei berücksichtigen wir, wo immer möglich, auch Schweizer Partner. Diese Partner waren insbesondere bei der Verpackungsentwicklung des Produktes wichtig, denn man konnte durch die Anforderung der Hitzesterilisierbarkeit nicht auf bestehende Produkte zurückgreifen. Die neuartige Tuben- Materialisierung konnten wir gemeinsam mit dem Partner Neopac entwickeln.
Von Patienten hochgeschätzt
Prontosan® besitzt eine einmalige Zusammensetzung, welche ein ideales, feuchtes Wundmilieu schafft, um die Wundheilung voranzutreiben und Infektionen zu vermindern. Im medizinischen Bereich wird Prontosan® daher vorwiegend bei chronischen Wunden sowie nach Operationen bei Verbandwechsel eingesetzt, damit keine postoperativen Wundinfektionen entstehen. Als Erweiterung dieser Palette ist Prontosan® Wund Gel X heute nicht mehr wegzudenken – sei es für die erfolgreiche Behandlung von schweren Brandverl Um seine Innovationskraft noch besser auf Kundenbedürfnisse ausrichten zu können, eröffnete B. Braun im letzten Jahr sein Innovationslabor «Werk 39» in Tuttlingen Deutschland, nahe der Schweizer Grenze. etzungen oder von chronischen Wunden. Das Wund Gel X wird nach dem Spülen in der Wunde belassen, um Wundinfektionen und somit Biofilmbildung zu vermeiden. Patienten mit chronischen Wunden (z.B. diabetische Füsse) wissen, was es heisst, wenn eine Wunde einfach nicht heilt, übel riecht oder gar eine Amputation droht. Prontosan® hat weltweit Patienten vor solchen Schicksalen bewahrt. Das Prontosan® Wund Gel X ist in den Schweizer Apotheken als Prontosan® acute auch für den Endkonsumenten erhältlich.
bbraun innovationslabor werk39 tuttlingen
Aus der Schweiz für die Welt
Der Preis ist eine grosse Anerkennung für unsere Mitarbeitenden, die sich täglich in verschiedenen Disziplinen für Infektionsprävention einsetzen. Gerade mit Prontosan® haben wir es geschafft, eine Produktlinie von der Schweiz aus zu lancieren, welche weltweit in über 100 Länder verkauft wird. Dieser Preis ist sicher ein sehr guter Anlass zum Feiern, zumal wir mit dem Prontosan® -Portfolio seit über zehn Jahren ein prozentual zweistelliges Wachstum erreicht haben. Es ist für B. Braun enorm wichtig, für unsere Standorte die richtigen Fachkräfte zu finden. Der Wettbewerb ist gross. Solche Erfolge helfen uns, uns als Unternehmen und Arbeitgeber zu positionieren. Dies wird sicherlich nicht die letzte Innovation von B. Braun sein, von der man hört. Der deutsche Familienkonzern, der 62’000 Mitarbeitende in 64 Ländern beschäftigt, hat noch viel vor. Um seine Innovationskraft noch besser auf Kundenbedürfnisse ausrichten zu können, eröffnete B. Braun im letzten Jahr sein Innovationslabor «Werk 39» in Tuttlingen Deutschland, nahe der Schweizer Grenze.
 
Dieser Text ist ursprünglich im zentralinfo - Informationen der Industrie und Handelskammer Zentralschweiz IHZ erschienen, Ausgabe 4/2018. www.ihz.ch



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