Wie man mit einer Expansion in die Schweiz das Mutterhaus stärkt (2/2)
8. Sep 2016, Standort | Standortfaktoren

Wie man mit einer Expansion in die Schweiz das Mutterhaus stärkt (2/2)

Gute Standortfaktoren machen den Unterschied. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. 

Ein Standort muss vor allem nahe beim Kundenpotenzial liegen und genügend Fachkräfte und Lieferanten mit entsprechendem Know-how bieten. Am Standort Gebenstorf im Kanton Aargau bezog die Quality Analysis eine bestehende Industriehalle, unter anderem aufgrund folgender Vorteile:

  • Gute Anbindung für Lieferanten und Kunden
  • Gute Anbindung an den Fernverkehr 
  • Positives Firmenumfeld, wie Einkaufmöglichkeiten, Restaurants, Übernachtungen 
  • Nähe zur Grenze Schweiz-Deutschland 
  • Moderne, neu renovierte Räumlichkeiten 
  • Modernste Technologien (Maschinen vom Marktführer) 
  •  Hoher IT-Standard 
  • Klimatisierung für beste Analysebedingungen 
  • Parkmöglichkeiten für Kunden und Logistikdienstleister
Partnerschaftliche Behörden als Plus

Nicht zu unterschätzen als wichtiger Standortfaktor ist die Bedeutung der unbürokratischen Hilfe der Schweizer Behörden. Die kantonale Standortförderung Aargau Services begleitete die Ansiedlung der Quality Analysis sehr eng und betreute den kompletten Prozess. Dabei arbeiteten sie äusserst professionell und fungierte als kompetenter Ideen- und Ratgeber.

Die Projektleiter der Standortförderung zeigten grosse Eigeninitiative. So wurde die Förderung tatsächlich als solche erlebt. Die Dienstleistungen der Standortförderung sind eine Bereicherung und Erleichterung für Unternehmer. Nicht zuletzt fördert die Organisation auch den gelungenen Einstieg in die Region und die Vernetzung mit potenziellen Geschäftspartnern.

Zwei Kulturen ergänzen sich

Deutschland und die Schweiz sind sich einerseits sehr ähnlich, andererseits weisen sie auch grosse Unterschiede auf. Doch vor allem ergänzen sich die beiden Kulturen bestens: Deutsche Gründlichkeit trifft auf Schweizer Präzision, Bodenständigkeit und Pünktlichkeit. Ein Plus für die Schweiz ist insbesondere die hohe internationale Vernetzung und die damit einhergehende Vielsprachigkeit. Die Schweiz ist wirtschaftlich sehr weltoffen und global dem starken Wettbewerb ausgesetzt. Das Umfeld ist sehr dynamisch.

Gewinn für das Mutterhaus

Das Gründen einer Niederlassung hat den Vorteil, dass man viel Wissen vom Mutterhaus in den neuen Standort einbringen kann. Die Erfahrungen aus der Tätigkeit am Hauptsitz verhindern typische Fehler in den Anfängen und bieten einen Vorsprung gegenüber Neulingen im Markt. Eine Niederlassung zwingt Unternehmen, Prozesse insgesamt neu zu entwickeln und zu stabilisieren. Auch Überkapazitäten kann man mit dem zusätzlichen Standort unterstützend abfedern.

Der Schweizer Standort ist für die Quality Analysis GmbH wichtig für die weitere Erschliessung von Märkten. Das Unternehmen will sich damit international stärker aufstellen und den Wachstumsprozess stabilisieren. Zudem reduziert ein breiterer Kundenstamm die Schwankungen in der Nachfrage. Mit dem neuen Standort ist letztendlich eine stärkere Fokussierung auf neue Branchen möglich. Eine Expansion kann sich somit aus unterschiedlichsten Gründen lohnen und stärkt immer auch das Mutterhaus.

Über das Unternehmen

Quality Analysis begleitet Qualitätssicherungsprozesse, führt Qualitätskontrollen bei laufender Produktion durch und vermisst serienbegleitend Bauteile verschiedenster Branchen und Anforderungen. Zur ganzheitlichen Betreuung im Engineeringprozess gehören aussagekräftige Auswertungen der Analyseergebnisse inklusive Bewertungen. Die international tätigen Kunden schätzen den Mehrwert, der sich aus der Verzahnung aller Analysemöglichkeiten bei Quality Analysis ergibt: Sie erhalten alle Analysen aus einer Hand und zentral unter einem Dach.

Ab Mitte 2017 wird die Quality Analysis den deutschen Firmensitz nach Nürtingen verlegen. Das neue energieeffiziente Firmengebäude wird auch das «FORUM ZUKUNFT – Qualität im Dialog» beheimaten. An verschiedenen Veranstaltungen wird Quality Analysis hier aktiv den Meinungsaustausch mit Kunden, Partnern und Lieferanten initiieren, um Kooperationen zu fördern und Netzwerke zu erschaffen.

>> zu Teil 1 der Artikelreihe «Wie man mit einer Expansion in die Schweiz das Mutterhaus stärkt»

(Bildquelle: © Xavier Arnau/iStockphoto)




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