ABB Modulfertigung von Energiespeichern in Baden
7. Apr 2021, Firmenportrait | Innovation

Kanton Aargau – Wir leben Innovationen

Der Kanton Aargau teilt mit Deutschland den längsten Grenzabschnitt zur Schweiz. Entsprechend eng sind hier die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen beiden Ländern. Kurze Distanzen, ähnlich strukturierte Märkte und ein gleich hoher Qualitätsanspruch bieten die Chance auf langanhaltende Partnerschaften in Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Der Kanton Aargau ist dank dieser Voraussetzungen ein Anziehungspunkt für deutsche Unternehmen.

Die sprachliche Nähe sowie gegenseitig geteilte Werte wie Rechtstaatlichkeit, politische Stabilität und liberale Wirtschaftsbedingungen unterstützen die grenzüberschreitenden Aktivitäten sowohl deutscher als auch schweizerischer Unternehmen.

Der Kanton Aargau ist aus Deutschland in kurzer Distanz erreichbar. Eingebettet zwischen den Flughäfen Basel und Zürich ist der Reisende in die Aargauer Region von vielen deutschen Airports, über die A5 sowie über direkte Zugverbindungen via Basel schnell am Ziel.

Deutschland ist ein wichtiger Handelspartner. Im Aargau produzieren viele Unternehmen für den deutschen Markt, beispielsweise für

  • die Automobilindustrie,
  • den Maschinenbau,
  • die Medizintechnik oder
  • die Energieindustrie.
Andererseits haben immer mehr deutsche Unternehmen eine Niederlassung in der Schweiz gegründet, um den lukrativen Markt vor Ort zu bearbeiten und die Produkte lokal auf den Zielmarkt anzupassen. Das etablierte Netzwerk zwischen der Aargauer Wirtschaft und den Forschungs- und Bildungseinrichtungen spielt in vielerlei Hinsicht eine wesentliche Rolle. Unter anderem unterstützt es die hiesigen Unternehmen, ihre Marktführerschaft als innovative Technologieführer zu festigen und durch weitere strategische Kooperationen auszubauen.
Geballte Technologiekompetenz

Das breite Branchenspektrum im Kanton macht den Aargau für viele Marktplayer attraktiv. Hervorgegangen aus einem traditionell gewachsenen Industriestandort hat der Aargau sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zu einer Region mit geballter Technologiekompetenz entwickelt. Neben der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind Unternehmen in wirtschaftsstarken Branchen wie der Medizintechnik, der Metall- und Maschinenbauindustrie sowie in der Kunststofftechnik tätig. Die überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen haben die Digitalisierung kontinuierlich vorangetrieben und umgesetzt. Die Internet- und Kommunikationsbranche findet im Aargau eine vielfältige Klientel für ihre Produkte und Lösungen. Der Bereich der neuen Technologien wie Roboter, Drohnen, künstliche Intelligenz, personalisierte Gesundheitslösungen und fortschrittliche Fertigungstechniken sind ein immer weiterwachsender Industriezweig, der einerseits bei Aargauer Unternehmen Abnehmer findet und andererseits von Aargauer Firmen produziert und exportiert wird.

Der Kanton Aargau steht aber auch traditionell für die Produktion von Energie. Der technische Wandel führte bei den Aargauer Herstellern zur kontinuierlichen Forschung und Entwicklung neuer Energietechnologien, die weltweit Anwendung finden. Unter anderem haben die Einflüsse der Elektromobilität zu Weiterentwicklungen der Produktpaletten geführt. Heute werden im Aargau unter anderem Energiespeicher und Komponenten für Elektrofahrzeuge des öffentlichen Verkehrs produziert.

Der visualisierte Campus des Park Innovaare in Villigen Quelle: Park Innovaare
Praxisorientierte Forschung

Der Kanton Aargau ist einer der fünf Innovationsstandorte der Schweiz. Die hier ansässigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen arbeiten eng mit der Wirtschaft zusammen, um an neuen Prozessen und Materialien zu forschen. Mehrere Institutionen, wie das Hightech Zentrum, der Technopark und der Park Innovaare stehen den Unternehmen beratend und unterstützend zur Seite, um ihre Innovationen auf Machbarkeit zu prüfen, Patentrechte abzuklären und wertvolle Kontakte zu Forschungspartnern zu vermitteln.

Das international renommierte Paul Scherrer Institut (PSI) forscht auf den Gebieten Mensch und Umwelt, Energie und Gesundheit. Das Know-how seiner Experten ist für die Wirtschaft in vielen Bereichen der Produktentwicklung von Bedeutung. Um die Entwicklung von technologiebasierten Innovationen zu fördern und voranzutreiben entsteht auf dem Gelände des PSI der Aargauer Innovationscampus. Darin werden der Park Innovaare und das ANAXAM ihr neues Domizil finden. Der Campus stellt den Unternehmen berufserfahrene Innovationsberater aus verschiedenen Branchen sowie Labor- und Meeting-Räume zur Verfügung. Das Technologietransferzentrum ANAXAM steht Unternehmen für das zunehmend populär werdende Advanced Manufacturing mit Materialanalytik mittels Neutronen- und Röntgenstrahlung unterstützend zur Seite. Ergänzend arbeitet das Swiss Nanoscience Institute (SNI) mit Sitz in Basel eng mit den Aargauer Forschungseinrichtungen zusammen.

Die Nähe zur Fachhochschule Nordwestschweiz rundet das Angebot ab. Mit ihren neun Fachhochschulen bildet die Institution jährlich die Fachkräfte von morgen aus. Studierende aus aller Welt nutzen die Möglichkeit, dank der engen Beziehungen der Fachhochschule in die Wirtschaft, an innovativen Projekten von Unternehmen mitwirken zu können.
Dass die Unternehmen von den Angeboten der Forschungs- und Bildungseinrichtungen profitieren können, ist auch ein Anliegen des Kantons Aargau. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden steuerlich gefördert. Zudem ist es möglich, durch den Aargauer Forschungsfond bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen finanziell unterstützt zu werden.

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